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Bist Du schon in einem Tauschring engagiert?

Zusammenarbeit:

  • Die Finanzkrise lässt die Konsumenten an Alternativen denken, wie sie benötigte Produkte ohne Geld beziehen können.
  • Bei einem Tauschring werden Dienstleistungen Fähigkeiten und Kenntnisse der Mitglieder untereinander ausgetauscht, ohne das mit Geld bezahlt wird.
  • Man kann Tauschringe als Nachbarschaftshilfe bezeichnen, die zwar vom Staat nicht gern gesehen wird, aber Nachbarschaftshilfe ist legal.
  • Beim Tauschen von Dienstleitungen, Fähigkeiten und Kenntnissen entfällt die Mehrwertsteuer, Einkommenssteuer und andere staatliche Steuern und Gebühren, da nicht mit Geld bezahlt wird und keine Rechnungen ausgestellt werden.
  • Beim Tauschen und bei den regelmäßigen Treffen kannst Du andere Menschen aus Deinem Stadtteil näher kennenlernen und es entstehen oft Freundschaften.
  • Im Tauschring kann man auch Tätigkeiten tauschen, die man normalerweise nicht kaufen kann, z.B.  beim Einkaufen helfen, oder Tätigkeiten, die sonst sehr teuer sind.
  • Im Tauschring kann jeder etwas beitragen, denn jeder kann irgendwas besonders gut.
  • Durch den Tauschring kannst Du das, was Du gut kannst, gern und häufiger machen. Dinge, die Du nicht so gern machst, kannst Du dagegen eintauschen.
  • Weil im Tauschring kein Geld fliest, spielen auch Zinsen keine Rolle.
  • Tauschbörsen fördern Toleranz und den Respekt und die Wertschätzung der Arbeit eines anderen.
  • Bei Tauschringen wird meist, die Arbeitszeit 1:1 abgerechnet. Das heißt für 2 Stunden Putzen in den Räumen eines Rechtsanwalts hätte man z.B. Anspruch auf 2 Stunden Rechtsberatung des Rechtsanwalts. Es ist klar, dass bei diesem System die jahrelange, qualifizierte und teure Ausbildung eines Rechtsanwaltes oder Arztes ignoriert wird und das dies zu Ungerechtigkeiten führt
    • Die scheinbaren Ungerechtigkeiten bei Tauschsystemen sind nicht so groß wie man zunächst meint.
    • Du kannst im Internet googeln, dass die Gesamtbelastung aus Steuern und Abgaben inzwischen bei ca. 75 bis 80 % liegt.
    • Das heißt vereinfacht gesagt, um eine fremde Arbeitsstunde einkaufen zu können, musst Du selbst ca. 4 Stunden Arbeit leisten.
    • Wenn Du also bei einem Tausch das Gefühl hast, dass Deine Leistung doppelt so viel Wert ist, wie die Gegenleistung, kannst du trotzdem "mit Gewinn" auf diesen Tausch eingehen, denn hierbei ist das Verhältnis nur 1:2 und nicht 1:4 wie wenn mit Geldleistungen der Staat im Spiel wäre.


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